Zahnarztpraxis albert + meinck in Bad Kissingen | Lachgas
Zahnarztpraxis albert + meinck in Bad Kissingen - Ihre Praxis für Zahnheilkunde und Implantologie.
Praxis Dr. Thies Meinck, Dr. Markus Albert, Dr. Dieter Kleinhenz, Bad Kissingen, Zahnarztpraxis, Fachlabor, Implantologie, Prothetik, Ästhetische Zahnheilkunde, Prophylaxe, Konservierende Zahnheilkunde, Kinderzahnheilkunde, Orale Chirurgie, Funktionsbehandlung, Ästhetische/Kosmetische Medizin, Zahntechnik.
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Lachgas

Entspannt beim Zahnarzt

Modernes und schonendes Betäubungsverfahren

Viele Patienten, egal ob groß oder klein, meiden den regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt vor allem deshalb, weil sie eine Behandlung und die damit verbundenen Schmerzen fürchten. Auch das Miterleben eines zahnärztlichen Eingriffs kann Panikattacken auslösen. Die Deutsche Gesellschaft für Zahnbehandlungsphobien (DGZP) gibt sogar an, dass fast 2/3 aller Deutschen Angst vorm Zahnarzt haben. Die modernen und schonenden Betäubungsverfahren wirken heutzutage sehr gut gegen diese Furcht an. Neben der Lokalanästhesie und der Vollnarkose, die nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse übernommen wird, hat sich besonders bei kleineren Eingriffen der Einsatz von Lachgas als kostengünstige, angst- und schmerzfreie Methode bewährt.

Das Narkosemittel N2O

Die Lachgassedierung ist seit über 150 Jahren erprobt, jedoch hielt sie erst vor wenigen Jahren wieder Einzug in die deutschen Zahnarztpraxen, was vor allem an den umfassenden Regulierungen von Kontrolle, Aufwand und technischer Ausstattung sowie ihren Kosten liegt. In den USA und Großbritannien wird Lachgas in nahezu jeder Zahnarztpraxis verwendet. Digitale Systeme zur Überwachung vereinfachen heute entscheidend die Verabreichung, was eine Lücke in der Schmerztherapie zwischen Betäubung und Narkose schließt. Auch ist für diese Art der Sedierung kein Anästhesist notwendig. Das unsichtbare Gas N2O ist vollkommen geruchlos und wird vom Körper schnell absorbiert, ohne in den Stoffwechsel zu gelangen. Seinen trivialen Namen erhielt das Distickstoffmonoxid im beginnenden 19. Jahrhundert, da es damals Zwerchfellkrämpfe auslöste, die als Lachen interpretiert wurden, und wegen seiner analgetischen Wirkung.

Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen die Behandlung mit Lachgas nicht, jedoch sind die Kosten für den Patienten günstig: Sie belaufen sich je nach Umfang, Länge und Art der Behandlung auf 80 bis 150 €.

Wirkung und Anwendung

Lachgas stellt für die Zahnmedizin eine wertvolle und effiziente Ergänzung im Angebot der Betäubungsmittel dar. Bei korrekter Anwendung und Dosierung warten weder Risiken noch Einschränkungen. Die Wirkung vollzieht sich im zentralen Nervensystem und entfaltet nach kurzer Zeit einen Zustand von Entspannung, innerer Ruhe und Gleichgültigkeit gegenüber den Handlungen im Mundraum. Weitere positive Effekte sind die reduzierte Schmerz- und Zeitwahrnehmung sowie das Aussetzen eines Würgereizes. Außerdem entfallen die Gefahren, wie man sie beispielsweise von einer Vollnarkose kennt. Im Gegensatz zu einer Betäubungsspritze setzt das Schmerzempfinden durch eine Lachgassedierung jedoch nicht vollkommen aus. Die Injektion des lokalen Anästhetikums erfolgt unter einer Lachgasbehandlung aber weitgehend stress- und angstfrei.

Das Lachgas wird dem Patienten über eine kleine, aufliegende Nasenmaske und unter Beimischung von Sauerstoff zugeführt. Er ist während der gesamten Behandlung bei Bewusstsein, kann normal durch die Nase ein- und ausatmen und gegebenenfalls mit dem Arzt kommunizieren. Unser Team misst außerdem kontinuierlich die Pulsfrequenz und Sauerstoffsättigung des Patienten. Nach etwa zehn Minuten der Distickstoffoxid-Inhalation ist die ideale Titration, also die für den jeweiligen Patienten errechnete Konzentration an N2O, erreicht, und die Auswirkungen des Lachgases sind deutlich spürbar. Die Gabe kann bis zu vier Stunden aufrecht erhalten werden, deswegen eignet sich Lachgas auch zur Unterstützung langwieriger zahnärztlicher Behandlungen. Nach dem Eingriff wird dem Patienten reiner Sauerstoff zugeführt, und die Sedierung klingt schnell ab. Etwa zehn Minuten später ist der Patient wieder voll verkehrsfähig; die Anwesenheit eine Begleitperson ist in der Regel nicht notwendig.

Geeignet für Kinder und Angstpatienten

Die Patienten stehen unter durchgehender Überwachung während der Verabreichung des Lachgases. Außerdem regelt eine eingebaute Sperre, dass versehentlich eine Überdosierung verabreicht werden kann. So ist der Grad der Betäubung gut steuerbar, und die Gasmenge kann individuell und patientengerecht vom Arzt eingestellt und angepasst werden, was Lachgas besonders in der Kinderzahnmedizin zur komplikationsarmen Unterstützung macht. Auch Angstpatienten und Menschen, die zu Panikattacken neigen, profitieren von der sicheren und angenehmen Wirkung einer Lachgassedierung. Gerade bei ihnen führt eine angenehme Behandlungserfahrung zu einem positiven Gefühl, das künftige zahnärztliche Behandlungen begünstigt.

Bei folgenden Personengruppen wird von der Verwendung von Lachgas abgeraten: Schwangere, Lungenkranke und Patienten mit Erkrankungen in Pneumothorax, Ileum und Glaskörper. Auch muss die Einnahme anderer Sedativa bei der Anamnese angegeben werden.

LACHGASBEHANDLUNG

Unsere Serviceleistungen

angst- und schmerzfreie Zahnbehandlung

komplikationsarme Anwendung und schnelle Wirkung

keine langanhaltenden Folgen für den Patienten

durchgehende Überwachung von Puls und Sauerstoffsättigung